Was man mit einem Tradingkonto möglich ist

Autor: Qi Feng | Kategorie: Anlagemöglichkeiten 26. Mai 2011

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Der umsatzstärkste Markt der Welt ist eindeutig der Devisenhandel. Um daran zu partizipieren, braucht man ein Devisen Tradingkonto. Bei Devisentransaktionen werden täglich mehrere Billionen Dollar umgesetzt, was dem globalen Warenverkehr und den damit verbundenen Währungsgeschäften geschuldet ist. Für die Handelsgeschäfte wird durch die enge Geld-Brief-Spanne eine wichtige Rahmenbedingung geschaffen.

Um den einzig wirklich globalen Marktplatz der Welt handelt es sich beim Devisenhandel. Es gibt keine offiziellen Öffnungszeiten, da Devisen außerbörslich gehandelt werden. Will ein Anleger mit einem Devisen Tradingkonto daran teilhaben, kann er nahezu rund um die Uhr mit Devisen handeln, da das Geschäft mit der Währung praktisch keinen Handelsschluss und keine Zeitzonen kennt. Somit kann der Investor jederzeit auf alle Ereignisse reagieren. Bei allen Produkten wird im Devisenhandel eine Sicherheitseinlage, die sogenannte Margin, verlangt. Somit wird beim Devisenhandel vom Trader nicht das gesamte Kapital eingesetzt, sondern nur ein Teil dessen. Wenn es beispielsweise um ein Handelsvolumen von einer Million Dollar geht, beträgt die Margin 10.000 Dollar, also 1 Prozent des Gegenwertes. Somit erzielt der Investor bei solch einem Währungshandel einen 100-prozentigen Hebel auf das eingesetzte Geld.

Mit einem Tradingkonto kann man neben den klassischen Währungs-Produkten auch noch Devisentermingeschäfte (Forward) und Optionen (Calls & Puts) traden. So werden dem Trader eine Menge verschiedene Risiko-Chance-Profile offeriert, die er je nach Einschätzung des Marktes dementsprechend nutzen kann. Mit einem Tradingkonto kann der Trader auf alle Marktentwicklungen eines Währungspaares spekulieren. Wenn er z. B. auf das Währungspaar Euro/Dollar setzt, ist er von der europäischen Gemeinschaftswährung überzeugt. Wenn der Anleger jedoch einen Betrag Euro leerverkauft (Short-Selling), spekuliert er auf einen Anstieg der amerikanischen Währung und somit auf einen Verfall des Euro. Die Spekulationen in beide Marktrichtungen erlaubt hingegen der Handel mit Devisenoptionen. Hier kann der Trader auf steigende und fallende Kurse der Basiswährung setzen.

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